ist ein fröhliches, lustiges Fest, das an die Errettung des jüdischen Volkes aus drohender Gefahr im babylonischen Exil erinnert. Königin Ester führte durch Fasten und Gebet die Rettung herbei.
In der Synagoge wird aus diesem Anlass ein Gottesdienst gefeiert, bei dem es nicht übermäßig ernst zugeht, der ganze Ablauf zielt auf Freude. Immer wenn der Name des feindlichen Haman fällt, der soll von den anwesenden Kindern mit Tuten, Rasseln und Ratschen (jiddisch Gragger) so viel Lärm wie möglich gemacht werden. Kinder und Erwachsene verkleiden sich außerdem mit bunten Kostümen, es werden Geschenke ausgetauscht und vor allem süße Festspeisen verzehrt mit Nüssen und Schokolade.